• Christina goes pankh! 01_angekommen

    by  • 18. April 2014 • Blog • 0 Comments

    Endlich habe ich einen Moment Luft, um von meinen ersten Eindrücken aus Indien zu berichten.
    Ich sitze gerade im Office der Pankh – Schulleiterin Alankrita und versuche all meine vielen, faszinierenden Eindrücke der letzten Tage zu ordnen…

    Gestern Mittag bin ich, nachdem ich die ersten 3 Tage meiner Reise in Delhi verbracht habe, in Rishikesh, dem wundervollen Städtchen am Fuße des Himalayas angekommen.

    Es ist angenehm, wieder Natur und Ruhe um mich zu haben. Delhi war tatsächlich etwas anstrengend. Allerdings war es bei weitem nicht schockierend für mich, wie es mir prophezeit wurde. Im Gegenteil, ich habe mich in dieser lauten, bunten und quirligen Stadt sehr wohl gefühlt.

    Es ist eine Stadt voller unglaublicher Gegensätze. Man muss sich auf einiges gefasst machen, wenn man zum ersten Mal dort ist…
    Am besten ist,  man hat einen Rucksack voll Geduld und Gelassenheit dabei und nimmt sich in dieser Stadt einfach nichts vor, dann ist man offen für jede Situation und kann die Zeit einfach mit allen Sinnen genießen.
    Dann findet man auch kleine Oasen der Abgeschiedenheit und Ruhe zwischen all der Aufregung und Hektik in den überfüllten Strassen mit den hupenden Autos, auf denen sich auch alles Andere  tummelt, was man sich nur vorstellen kann.
    Man trifft dort auf Menschen, die unendlich freundlich und hilfsbereit sind. Selbst wenn sie nicht verstehen, was man überhaupt will, wollen sie einem unbedingt helfen. Das führt selbst verständlich auch oftmals in die Irre und kann einen leicht an den Rand der Verzweiflung bringen. Vor allem wenn man nebenbei ständig von hunderten von Augenpaaren neugierig beäugt wird, betört ist von abertausenden von Gerüchen  und einem die unbarmherzige Hitze zu erdrücken droht.
    Aber schließlich kann man niemandem Böse sein, auch nicht dem gering verdienenden Taxifahrer, der einen löffelt, weil er genau weiß, dass man gerade über einen Preis zu verhandeln versucht, von dem man absolut keine Ahnung hat.

    Nach 3 Tagen mit Jetlag inklusive, habe ich mich ehrlich gesagt richtig in Delhi verliebt und war fast traurig, als ich es um 6.50 Uhr gestern in der früh wieder verlassen musste.
    Selbst die haarsträubenden Umwege, wie ich zu meinem Zugticket kam, beschreiben eine einzigartige Geschichte und bescherten mir einen unvergesslichen Tag, an dem ich die halbe Stadt kennnlernen durfte und auch mich selbst.

    Ich bin also angekommen in Indien und nun auch endlich am eigentlichen Ziel meiner Reise, Rishikesh. Die Heimat meiner Freundin Alankrita, die sich  extra frei genommen hatte, um mich gemeinsam mit ihrem Freund Krishna sehr herzlich willkommen zu heißen. Wir verbrachten den gestrigen Tag damit, uns gegenseitig kennen zu lernen und besprachen selbstverständlich auch die ersten Punkte meines Aufenthalts und natürlich die, der Projekte der Pankh Creative School.

    Gesagt – getan!  Nach einem leckeren, scharfen Frühstück heute morgen, habe ich bereits meinen ersten vollen Schultag bei Alankrita verbracht und ehe ich mich versah auch meine erste englisch Stunde gehalten.

    Der Charme vom Leben in Rishikesh und den Kindern hat mich bereits tief in seinen Bann gezogen und ich fühle mich, als wäre ich bereits eine Ewigkeit hier.

    In den nächsten Tagen, werde ich viel Zeit damit verbringen, mir ein detailliertes Bild vom Alltag zu machen und herausfinden wie wir mit BIKI noch besser und effektiver Hilfe leisten können. Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Namaste, wie sie hier sagen
    eure Christina

    1Tag@pankh

     

     

     

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